Kosten sparen vs. Teambuilding

Ein europäisches Telekommunikationsunternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die IT-Kosten des Kunden stark zu senken, um damit einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil für diesen zu erzielen. Herausforderung dabei ist, den Kunden in eine gemeinsame Projektstruktur einzubinden und ein Klima eines gemeinsamen Teams zu schaffen, dass die Ziele des Projekts verinnerlicht und konsequent verfolgt.

next news: Welches Projekt leiten sie gerade und welche Schwerpunkte hat es?

Projektleiter: Das Projekt hat zum Ziel durch einen standardisierten IT-Betrieb, die IT-Kosten des Kunden stark zu senken und damit einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil des Kunden zu erzielen. Die Schwerpunkte sind die Analyse der Einsparpotentiale zu identifizieren und die Entscheidung zur Umsetzung beim Top Management des Kunden durch transparente Nachweise zu treffen.

next news: Wo sehen sie die besonderen Herausforderungen bei diesem Projekt?

Projektleiter: Den Nachweis zu erbringen, dass die Qualität und Performance der IT-Anwendungen unter dem neuen standardisierten IT-Betrieb gewährleistet sind. Die Einsparungen in transparenter Form nachvollziehbar darzustellen und damit die Entscheidung zu treffen, diese umzusetzen. Eine weitere Herausforderung ist es den Kunden in eine gemeinsame Projektstruktur einzubinden und ein Klima eines gemeinsamen Teams zu schaffen, das die Ziele des Projektes verinnerlicht und diese konsequent verfolgt.

next news: Welche Erfahrungen konnten Sie in diesem Projekt speziell sammeln?

Projektleiter: Um effizient zu wirken und die Ziele des Projektes zu verfolgen, ist es ungemein wichtig, dass alle Teammitglieder die gemeinsamen Projektziele als solche erkennen und ihr Handeln darauf ausrichten. Dazu ist es unerlässlich auf der Kundenseite einen Verantwortlichen zu haben, der die Kundenbeteiligten koordinieren und führen sowie im Namen des Kunden auftreten kann und die Kompetenz hat, getroffene Entscheidungen umzusetzen bzw. diese zu vertreten.

next news: Welche Auswirkungen hatte der "Kriseninterventions"-Workshop für den Projekterfolg?

Projektleiter: Durch diesen Workshop wurden die teilweise sehr unterschiedlichen Sichtweisen und Auffassungen sehr transparent für die Teammitglieder. Es ist allen Beteiligten klar geworden, dass unterschiedliche Ziele und Ergebnisse verfolgt werden. Die Ergebnisse und Erkenntnisse des Workshops haben zu einem besseren gegenseitigen Verständnis beigetragen und werden in den weiteren Aktivitäten des Projektes zu einem besseres Klima und Nachvollziehbarkeit führen.

next news: Wie nützt das gemeinsame Kartfahren als Abendprogramm dem Projekt?

Projektleiter: Das gemeinsame Kartfahren sowie das gemeinsame Zusammensitzen danach hat eine lockere Atmosphäre geschaffen, die zusätzlich zum Teambildung beigetragen hat.

next news: Welche Veränderungen haben sie bereits konkret bemerkt?

Projektleiter: Bessere und intensivere Identifikation mit dem Projekt und als Team (Wir-Gefühl) an der Umsetzung der Ziele zu arbeiten.

next news: Was würden Sie aus heutiger Sicht im Projekt anders machen? Welche Dinge würden Sie genauso wieder machen, weil sie sich besonders bewährt haben?

Projektleiter: Für das Kick-Off des Projektes und zum frühen Beginn der Teamfindung und -bildung ist die Durchführung eines solchen Workshops zu empfehlen, ebenso bei einer Projektlaufzeit von über einem Jahr dies nach ca. einem halben Jahr zu wiederholen.

next news bedankt sich für das Gespräch!

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